E10, Super Plus oder Zusätze? Der große Kraftstoff-Check für deinen Klassiker
„Früher war alles einfacher – auch an der Zapfsäule.“ Diesen Satz hört man oft auf Oldtimer-Treffen. Heute stehen wir vor einem Dschungel aus Bio-Anteilen, Oktan-Zahlen und bunten Zusatz-Fläschchen. Doch was braucht dein Oldie wirklich? Wir räumen mit dem gefährlichen Halbwissen auf.
Die E10-Frage: Gift oder unbedenklich für Oldtimer?
Die größte Sorge vieler Besitzer: Zerfrisst das Ethanol im E10 meine Leitungen?Die größte Sorge vieler Besitzer: Zerfrisst das Ethanol im E10 meine Leitungen?
Die Fakten: Ethanol wirkt hygroskopisch (zieht Wasser an) und kann unter Umständen bestimmte Gummi-Mischungen in alten Schläuchen oder Pumpenmembranen angreifen. Auch Aluminiumbauteile in Vergasern können bei langer Standzeit korrodieren. Link zu DAT
Der aktuelle Stand: Der ADAC und Experten bestätigen, dass viele Klassiker E10 technisch vertragen könnten, aber das Risiko bei langen Standzeiten (die bei Oldtimern normal sind) steigt. Link zum ADAC
Unsere Empfehlung: Bleib bei Super E5 oder besser Super Plus. Wer ganz sichergehen will, tankt Premium-Kraftstoffe wie Aral Ultimate 102. Warum? Weil diesen laut Hersteller kein Bio-Ethanol zugesetzt wird. Das schont Dichtungen und verhindert Korrosion im Tank.
Bleiersatz im Oldtimerm-Motor: Braucht man das heute noch?
Blei diente früher als „Dämpfer“ für die Ventilsitze. Ohne Blei droht theoretisch erhöhter Verschleiß. Link zum Artikel.
Wer braucht es wirklich? Nur Motoren mit ungehärteten Ventilsitzen (meist Fahrzeuge bis Baujahr Mitte der 70er). Viele Motoren (z.B. VW ab ca. 1976 oder viele italienische Motoren mit Alu-Köpfen) sind bereits „bleifrei-tauglich“.
Mythos-Check: Es gibt den sogenannten „Memory-Effekt“. Motoren, die jahrelang mit verbleitem Sprit liefen, haben oft genug Blei-Ablagerungen an den Ventilen, um tausende Kilometer bleifrei zu überstehen.
Unser Rat: Schau in die Werksvorgaben. Wenn du unsicher bist: Ein Fläschchen Bleiersatz schadet nicht, sollte aber präzise dosiert werden – zu viel davon sorgt für hässliche Ablagerungen an den Zündkerzen.
Der Clou: Den Oldtimer richtig einwintern
Wenn dein Schätzchen länger als 3 Monate steht, wird der Sprit zum Problem. Er altert, oxidiert und verliert an Zündwilligkeit.
Volltanken: Besonders bei Blechtanks ist ein voller Tank Pflicht, um Kondenswasser (und damit Rost) zu verhindern.
Benzinstabilisator (z.B. Bactofin): Diese Zusätze verhindern das „Umkippen“ des Sprits und das Verharzen im Vergaser. Link zur Erklärung
Die „letzte Fahrt“: Schütte den Stabilisator direkt an der Tankstelle rein, tanke voll und fahre dann noch ca. 10 km. So verteilt sich das Additiv im kompletten System bis in jede Düse.
Premium-Sprit für die Pause: Tanke vor dem Winter bewusst 102-Oktan-Sprit. Er ist am stabilsten und enthält kein Ethanol, das über den Winter Wasser anziehen könnte.
Fazit: Dein Oldtimer ist keine Mimose, aber er mag Beständigkeit. Guter Sprit (E5 oder Super Plus) und ein kleiner Schluck Stabilisator vor der Winterpause sparen dir im Frühling den Ärger mit verklebten Vergasern und Startschwierigkeiten.
Die Frage nach den richtigen Reifen für einen Oldtimer ist mehr als eine Stilfrage.
Klassische Oldtimer-Reifen sehen großartig aus, passen perfekt zum Fahrzeug und unterstreichen den historischen Charakter.
Moderne Reifen dagegen sind objektiv sicherer: Sie bieten besseren Grip, kürzere Bremswege, stabileres Fahrverhalten und mehr Reserven bei Nässe, Kälte oder auf langen Strecken.
Zwischen Optik, Originalität und Sicherheit gibt es keinen „einen richtigen Weg“ – sondern nur eine passende Entscheidung je nach Nutzung. Für uns als Oldtimer-Vermietung ist klar, wir vermieten Oldtimer zum Selberfahren und da geht Sicherheit und Fahrtauglichkeit vor Authentizität und klassischem Fahrgefühl. Im Folgenden führen wir Euch durch die Welt der Reifen und erklären unsere Entscheidung für Allwetterreifen.
Wichtig und für alle gültig: Die Standards bei Oldtimer-Reifen über die wir nicht diskutieren
Unabhängig vom Reifentyp gibt es ein paar Grundregeln, die immer gelten und über die man nicht lange nachdenken sollte:
Alter der Reifen: Reifen sollten maximal 5 – 6 Jahre alt sein. Gummi altert, wird hart und verliert Haftung. Auch wenn das Profil noch gut ist, bietet der Reifen nicht mehr die Eigenschaften die man zum bremsen und sicheren Fahren benötigt. Klar, sowas vergisst sich, da der Reifen gut aussieht, aber die Kontrolle muss einmal im Jahr gemacht werden…
Technisch saubere Montage: eigentlich eine einfache Regel, aber dennoch weise wir darauf hin, denn gerade bei sehr historisch nahen Kombinationen ist die Montage kein Kinderspiel. Also richtige Wuchtung, korrekte Montage (Schlauch / schlauchlos), intakte Felgen und ggf. Felgenbänder sind Pflicht.
Richtige Dimension & Spezifikation: Auch wir neigen immer gern dazu, dem Wagen einen cooleren Lock zu verpassen. Und Reifen und Felgen machen da viel aus. Dennoch gilt auch hier, es sind Oldtimer, die in einer anderen technischen Welt konstruiert und gebaut wurden. Daher gilt: Der Reifen muss zur originalen oder freigegebenen Reifengröße des Fahrzeugs passen.
Zustand vor jeder Fahrt prüfen: Zu guter Letzt bitte immer einmal um den Wagen gehen und nachsehen: Luftdruck, sichtbare Risse, Standplatten oder ungleichmäßiger Abrieb sind ein No-Go.
Diese Punkte sind Grundvoraussetzung, egal ob klassisch oder modern.
Drei Reifentypen für Oldtimer – und wofür sie geeignet sind
Warum nutzen wir nur noch moderne Allwetterreifen?
Sobald man mehr will als die Sonntagsrunde, ändern sich die Anforderungen deutlich:
längere Strecken
zügigeres Tempo
Autobahnfahrten um Strecke zu machen
Pässe, Berge, wechselnde Wetterlagen
Gerade bei Fahrzeugen ab den 1960er-Jahren, die konstruktiv bereits für höhere Geschwindigkeiten ausgelegt sind, machen aus unserer Sicht die modernen Allwetterreifen echt Sinn. Natürlich muss die Winterfreigabe (3PMSF-Symbol) dabei sein. Warum? Wer gerne in den bergen fährt und im Sommer unten im Tal an einem wunderbar warmen Tag die Fahrt begonnen hat, der weiss, dass es oben noch kalt und vor allem schneebedeckt sein kann. Und da willst du nicht hängen bleiben mit Reifen ohne Grip.
Und das gleiche gilt für Ausfahrten in die schönsten Regionen, die leider nicht vor der Haustüre liegen. Wir wählen dann gern die Autobahn um zügig voranzukommen. Und genau dann braucht man Reifen, die einen guten Abrollkomfort haben, Top-Grip für Bremsleistung und auch mal eine höhere Geschwindigkeit aushalten können.
👉 Genau deshalb setzen wir als Oldtimer-Vermietung bewusst auf Allwetterreifen. Unsere Kunden wollen die Oldtimer selber fahren und nicht über das richtige Handling nachdenken müssen. Ja, unserer Oldtimer sind nicht 100% klassisch, aber dafür deutlich besser fahrbar. Sie bieten unseren Kunden mehr Sicherheit, bessere Kontrollierbarkeit und mehr Reserven – ohne den Charakter des Fahrzeugs zu zerstören.
Aber was ist denn nun unsere Empfehlung?
Nicht jeder Oldtimer wird gleich genutzt werden. Und jeder sollte mit den Reifen fahren, die zu seinem Einsatzzweck passen und den Wunsch nach Styling des Wagens entsprechen. Wer klassisch will, muss dann entsprechen fahren – und wer fahren will, muss das Auto anpassen.
Maximale Originalität, klassische Optik:
→ Original-Style-Reifen
Klassischer Look mit besserem Fahrverhalten:
→ Radial-Oldtimerreifen (ggf. mit Weißwand)
Längere Touren, Berge, wechselndes Wetter:
→ Allwetterreifen mit Schneezulassung
Aber in jedem Fall gilt: habt Spass mit den Autos, last Euch nicht was vorschreiben, das nicht zu Eurem Stil und Fahrverhalten passt, sondern nehmt die Reifen, die zu Euch passen.
Wie man Oldtimer richtig putzt – Erfahrungen nach einem Jahr in der Garage
Zu Beginn ein paar Eindrücke von unserem Putzzeug für aussen – nach einem Oldtimer!
Lack ist nicht gleich Lack
Wer Oldtimer pflegt, sollte wissen, womit er es zu tun hat. Denn Lack ist kein neutrales Material, sondern ein sensibles System aus mehreren Schichten – und diese unterscheiden sich je nach Baujahr deutlich.
Ältere Fahrzeuge, insbesondere Oldtimer und Youngtimer, verfügen häufig über weichere Lacke. Sie reagieren schneller auf falsche Reinigungsmethoden, zeigen früher feine Kratzer und verlieren ihren Glanz nicht abrupt, sondern schleichend. Genau das macht unsachgemäße Pflege so tückisch: Die Schäden entstehen langsam und werden oft erst nach Jahren sichtbar.
Moderne Fahrzeuge sind in der Regel mit härteren Klarlacken versehen. Sie verzeihen mehr, aber auch hier gilt: Härter bedeutet nicht unverwundbar. Mikrokratzer, matte Stellen und Waschanlagen-Spuren entstehen auch bei neuen Autos – nur oft unauffälliger.
Die Konsequenz ist einfach: Je älter und originaler ein Lack, desto wichtiger sind Sanftheit, Gleitfilm und Zurückhaltung.
Werkzeuge schlagen Produkte
In der Autopflege wird viel über Shampoos, Reiniger und Sprays gesprochen. Dabei wird ein entscheidender Faktor oft unterschätzt: das Werkzeug.
Ein gutes Mikrofasertuch kann einen durchschnittlichen Reiniger ausgleichen. Ein schlechtes Tuch hingegen ruiniert selbst das beste Produkt. Entscheidend sind dabei Florhöhe, Materialqualität und vor allem Sauberkeit. Tücher, die einmal auf dem Boden lagen oder bereits stark verschmutzt sind, gehören nicht mehr auf den Lack.
Das Gleiche gilt für Waschhandschuhe. Ein Handschuh aus echter Mikrofaser oder Lammfell nimmt Schmutzpartikel auf und hält sie im Material. Ein klassischer Schwamm dagegen drückt den Schmutz zwischen Lack und Oberfläche – mit entsprechendem Ergebnis.
Wer seinen Oldtimer regelmäßig pflegt, sollte weniger in neue Produkte investieren, dafür aber konsequent in saubere, hochwertige Werkzeuge. Das ist langfristig günstiger – und deutlich lackschonender.
Die häufigsten Pflegefehler bei Oldtimern
Viele Schäden entstehen nicht aus Nachlässigkeit, sondern aus gutem Willen. Typische Fehler sind schnell gemacht und wirken harmlos, zeigen ihre Folgen aber erst mit der Zeit.
Dazu gehört das Reinigen in direkter Sonne, wenn Shampoo und Wasser zu schnell antrocknen. Ebenso problematisch ist zu viel Druck: Ein sauberer Lack braucht keine Kraft. Wenn man stärker drücken muss, ist das ein klares Zeichen, dass die Methode nicht passt.
Auch das vermeintliche „schnelle Abwischen“ zwischendurch ist riskant. Staub sieht leicht aus, ist es aber nicht. Besonders Blütenstaub und feiner Sand wirken wie Schmirgelpapier, wenn sie trocken bewegt werden.
Gute Autopflege erkennt man oft daran, was man bewusst nicht tut.
Reinigen oder erhalten?
Der wichtigste Unterschied liegt nicht in der Technik, sondern in der Haltung. Ein Oldtimer kann man schnell reinigen. Einen Klassiker zu erhalten bedeutet, es langfristig zu denken.
Wer Oldtimer besitzt, die nicht austauschbar sind – sei es emotional, historisch oder finanziell – sollte Pflege als Teil des Besitzes begreifen. Nicht jede Verschmutzung muss sofort entfernt werden. Nicht jede Fahrt endet mit einer Wäsche.
Manchmal ist es besser, den Oldtimer stehen zu lassen. Manchmal ist es besser, eine sanfte Methode zu wählen, selbst wenn sie länger dauert. Und manchmal ist es besser, nichts zu tun, statt etwas falsch zu machen.
Die klassische Nasswäsche: Der Goldstandard
Die Nasswäsche ist und bleibt die sicherste Methode, einen Oldtimer gründlich und lackschonend zu reinigen.
Sie beginnt mit dem Abspülen des groben Schmutzes, gefolgt von einer Handwäsche mit Autoshampoo, das eine hohe Gleitwirkung besitzt. Wichtig ist dabei weniger die Menge an Wasser als die richtige Technik: saubere Werkzeuge, wenig Druck und das Arbeiten von oben nach unten.
Der Vorteil der Nasswäsche liegt in ihrer Zuverlässigkeit. Selbst stärker verschmutzte Fahrzeuge können so sicher gereinigt werden, ohne den Lack unnötig zu belasten. Für Fahrzeuge, die regelmäßig bewegt werden oder nach Regen und längerer Standzeit draußen gereinigt werden müssen, ist sie die beste Wahl.
Der einzige Nachteil ist organisatorischer Natur: Man braucht Platz, Wasser und etwas Zeit.
Rinseless-Wäsche: Die intelligente Alternative
Nicht jede Reinigung erfordert eine vollständige Nasswäsche. Für leicht verschmutzte Fahrzeuge, insbesondere Garagenwagen, hat sich die sogenannte Rinseless-Wäsche etabliert.
Dabei wird ein spezielles Shampoo in geringer Wassermenge verwendet. Die enthaltenen Polymere kapseln den Schmutz ein und ermöglichen es, ihn mit einem weichen Tuch sicher aufzunehmen. Der Lack bleibt dabei stets von einem Gleitfilm geschützt.
Richtig angewendet ist diese Methode überraschend schonend und effizient. Sie eignet sich hervorragend für Fahrzeuge, die regelmäßig gepflegt werden und nur leichten Schmutz oder Staub angesetzt haben.
Entscheidend ist hier Disziplin: mehrere saubere Tücher, sehr wenig Druck und ein ehrlicher Blick auf den Verschmutzungsgrad.
Waterless-Wäsche: Nur für den Ausnahmefall!
Produkte zur vollkommen wasserlosen Reinigung versprechen schnelle Ergebnisse ohne Vorbereitung. In der Praxis sind sie jedoch nur sehr eingeschränkt sinnvoll.
Sie eignen sich ausschließlich für minimalen Staub, Fingerabdrücke oder leichte Verschmutzungen nach dem Abstellen in der Garage. Sobald Sand, Blütenstaub oder Straßenschmutz im Spiel sind, steigt das Risiko für Mikrokratzer deutlich.
Wer diese Methode nutzt, sollte sie als das betrachten, was sie ist: eine kurzfristige Lösung für besondere Situationen – nicht als Ersatz für eine richtige Wäsche.
Der Staubwedel: Tradition mit Risiko
Die Antwort hängt nicht vom Produkt, sondern vom Zustand des Oldtimers ab.
Stärkerer Schmutz verlangt nach Wasser. Leichter Schmutz erlaubt reduzierte Methoden. Und im Zweifel gilt immer: lieber eine sanfte Wäsche mit Wasser als eine schnelle Lösung mit Risiko.
Gute Autopflege ist kein Wettlauf. Sie ist eine Form von Aufmerksamkeit – und genau die sieht man dem Auto später auch an.
Eine Anmerkung zum Staubwedel – und warum wir trotzdem einen verwenden
Staubwedel sind ein sensibles Thema. Und das aus gutem Grund. Falsch eingesetzt können sie dem Lack schaden. Richtig eingesetzt, im passenden Kontext, können sie jedoch ein sinnvolles Werkzeug sein.
Wir verwenden einen originalen California Duster, wie er seit Jahrzehnten auf Automobilmessen und bei Fahrzeugpräsentationen eingesetzt wird. Dabei handelt es sich nicht um einen einfachen Staubwedel. Die Baumwollfasern sind leicht mit einer speziellen, paraffinbasierten Lösung behandelt. Diese sorgt dafür, dass Staub an den Fasern haften bleibt, statt über den Lack geschoben zu werden.
Der entscheidende Unterschied liegt also nicht im Wedeln, sondern im Aufnehmen und Binden des Staubs.
Wir nutzen den Staubwedel ausschließlich unter sehr klar definierten Bedingungen:
das Fahrzeug ist sauber und steht in der Garage
der Staub ist frisch, trocken und locker
es befinden sich kein Sand, Blütenstaub oder Straßenschmutz auf dem Lack
der Wedel wird ohne Druck geführt und gleitet lediglich über die Oberfläche
In diesen Situationen ersetzt der Staubwedel keine Wäsche. Er dient lediglich dazu, leichten Garagenstaub vor einer Präsentation, einer Übergabe oder einer kurzen Ausfahrt zu entfernen.
Für alles, was darüber hinausgeht, raten wir ausdrücklich davon ab. Sobald Schmutz sichtbar ist oder Unsicherheit besteht, ist eine Rinseless-Wäsche oder eine klassische Nasswäsche die deutlich sicherere Wahl.
Richtig eingesetzt und mit Zurückhaltung genutzt, kann der originale California Duster eine sinnvolle Ergänzung der Fahrzeugpflege sein. Ohne Maß eingesetzt, wird er zum Risiko.
Welche Methode ist die richtige?
Die Antwort hängt nicht vom Produkt, sondern vom Zustand des Fahrzeugs ab.
Stärkerer Schmutz verlangt nach Wasser. Leichter Schmutz erlaubt reduzierte Methoden. Und im Zweifel gilt immer: lieber eine sanfte Wäsche mit Wasser als eine schnelle Lösung mit Risiko.
Batterie leer – unser VW Käfer legt eine unfreiwillige Pause ein
Der Käfer muss für die nächste Vermietung vorbereitet werden, aber…
Es war einer dieser Abende, an denen man wieder weiss, warum man Oldtimer liebt – und warum sie manchmal eben am liebsten gleich direkt in die Schrottpresse fahren möchte. Unser Käfer Cabrio war gerade von einer Ausfahrt zurückgekehrt. Nach der Reinigung stand er ordentlich in der Garage, der Lack glänzte, das Verdeck war wieder sauber damit er wieder zur nächsten Hochzeit losrollen konnte. Eine letzte Kontrolle ergab: keine neuen Dellen, kein Ölverlust, alles in bestem Zustand.
Unser Oldtimer macht Sachen, leere Batterie…
Der Oldtimer sollte in drei Tagen wieder auf Tour gehen – schließlich ist unser weisses Käfer Cabrio einer der beliebtesten Oldtimer zum Selberfahren in unserer Flotte.
Am nächsten Tag war ich wieder in der Garage, um unserer Oldtimer umzuparken. Der Mercedes sollte nach vorne, der Käfer nach hinten. Doch diesmal: kein Mucks vom Käfer. Der Anlasser blieb still, der Motor rührte sich nicht. Am Vortag war alles in bester Ordnung, und nun – plötzlich tot. Ich hatte sofort den Starter im Verdacht. Der Wagen hatte ja Strom, Licht ging, also warum sollte es die Batterie sein. Also die Rücksitzbank ausgebaut und alles was von der Batterie weggeht gemessen. Alles hat Strom und ich habe mich unter das Auto gelegt und meinen Anlasser gesucht. Der ist aber so verbaut bei meinem Käfer, dass ich den nicht so einfach prüfen konnte. Prüfen heisst, dagegen schlagen und hoffen, dass er wieder geht. Ich wollte schon den Anlasser bestellen, als mir ein Verdacht kam. Wie hoch war nochmal die Spannung? Irgendwas bei 6 Volt, also klarer Fall. Batterie war leer.
Solche Momente kennt jeder, der Oldtimer liebt. Heute läuft alles perfekt, und morgen ist etwas kaputt – ohne Vorwarnung, ohne Anzeichen. Genau das macht den Charme, aber eben auch die Eigenwilligkeit eines Klassikers aus. In diesem Fall war die Ursache schnell gefunden: die Batterie. Sie war schlichtweg defekt. Kein Entladen, kein vergessener Verbraucher – sie hatte einfach ihren Dienst getan und sich verabschiedet.
Batterieprüfung kurz erklärt
Wer den Zustand einer Batterie prüfen möchte, kann dies mit einem einfachen Spannungsmessgerät tun. Eine gesunde Batterie liefert etwa 12,6 Volt. Fällt der Wert darunter, wird sie schwach, unter 12 Volt gilt sie als kritisch – und bei weniger als 11,8 Volt ist sie praktisch leer. Doch selbst das hilft nicht, wenn eine Zelle im Inneren bricht oder der Akku schlicht altersschwach wird. Dann bleibt nur eines: ersetzen.
Stärkere Batterie für unseren Oldtimer, damit das keinem unserer Kunden passiert
Und genau das haben wir getan. Die alte Batterie wurde gegen ein stärkeres, zuverlässigeres Modell ausgetauscht damit unsere Kunden auch künftig sorgenfrei starten können, wenn sie diesen schönen Oldtimer zum Selberfahren mieten und ihre Zeitreise in die 60er Jahre antreten.
Am Ende bleibt: Oldtimer leben. Sie sind charmant, unberechenbar und manchmal launisch – aber genau das macht sie so besonders. Und wer einmal in einem Käfer-Cabrio die Sonne über die Motorhaube aufgehen sah, weiß: Es lohnt sich, ihnen diese Zuwendung zu schenken.
Ein Herbsttag mit unseren Oldtimern – Ausfahrt nach Schloss Burg
Oldtimer schnell mieten und den Herbst geniessen.
Heute sind eine Gruppe von Freunden in einen Ausflug nach Schloss Burg gestartet. Los ging es bei uns an der Luisenstraße, wo die frisch gewaschenen Oldtimer schon bereitstanden. Für die Herbstausfahrt entschieden sie sich bewusst für drei Cabrios: unseren VW Käfer Cabrio, den BWM E30 Cabrio und natürlich den Alfa Romeo Spider. Jeder dieser Klassiker verkörpert seinen eigenen Charme – vom sympathischen Käfer über das sportliche E30 Cabrio bis hin zum eleganten Spider. Für die Fahrer war es die perfekte Gelegenheit, diese Oldtimer selber fahren zu können und selbst zu erleben.
Die Route führte überwiegend über idyllische Landstraßen, die wie geschaffen sind für Ausfahrten mit Klassikern. Mit der Option „Autobahn meiden“ bei Google Maps können selbst Ortsunkundige wunderbare Routen finden und müssen kein einziges Stück die Autobahn nutzen. Bei wunderbarem Cabrio-Wetter ging es durch bunte Herbstwälder und kleine Ortschaften. Das warme Licht tauchte die Landschaft in Gelb- und Rottöne – perfekte Bedingungen für eine Ausfahrt im Oldtimer.
Die Reiseroute passend für die Oldtimer auf Landstraßen geplant
Nach knapp einer Stunde Fahrt über Solingen erreichte die Gruppe Ziel: Schloss Burg. Hoch über dem Tal gelegen, bot die Burg einen beeindruckenden Ausblick. Die Cabrios reihten sich davor auf – ein Bild wie aus einer anderen Zeit.
Hoch über der Wupper thront die imposante Anlage, die zu den größten Burgen Westdeutschlands gehört. Schon von weitem sichtbar, empfängt sie Besucher mit ihren mächtigen Mauern, Türmen und Zinnen – ein Bauwerk, das Geschichte atmet. Ursprünglich im Mittelalter als Stammsitz der Grafen von Berg errichtet, wurde die Burg mehrfach zerstört und wiederaufgebaut. Heute ist sie nicht nur ein Denkmal, sondern auch ein lebendiger Ort für Kultur, Ausstellungen und Gastronomie.
Spannende Geschichte des Bergischen Landes in Schloß Burg erleben
Nach einem Rundgang durch den Burghof und den Blick auf das Umland stand das Mittagessen auf dem Programm. In der Burg und rund um sie gibt es gemütliche Restaurants und Cafés, die regionale Spezialitäten anbieten. Besonders beliebt ist der traditionelle „Bergische Kaffeetisch“ mit frischem Brot, Waffeln, Milchreis und herzhaften Beilagen. Die Freunde entschieden sich für ein gemeinsames Essen in einem der Gasthäuser direkt an der Burg. In geselliger Runde wurden Eindrücke ausgetauscht, Fotos gezeigt und natürlich über die Oldtimer gefachsimpelt, mit denen sie unterwegs waren.
Die Rückfahrt ging dann über Wuppertal zurück. Das dauert zwar etwa eine halbe Stunde länger aber ist dafür nochmal etwas malerischer als die Hinfahrt. Zudem führt die Strecke direkt am Neanderthal-Museum vorbei. Die Fahrt selbst war wieder ein Genuss: freie Landstraßen, goldenes Herbstlicht und das unverwechselbare Fahrgefühl. Die Klassiker liefen zuverlässig und machten genau das, wofür sie gebaut wurden – Fahrspaß pur im Oldtimer zum Selberfahren.
Am Ende des Tages stand für die Freunde fest: Mit dem VW Käfer Cabrio, dem BMW E30 Cabrio und dem Alfa Spider hatten sie die perfekte Wahl getroffen. Ein sonniger Herbsttag, drei unverwechselbare Klassiker und mit Schloss Burg ein Ziel voller Geschichte. Schon auf der Rückfahrt entstand der Plan, bald wieder auszurücken und weitere Oldtimer mieten, um sie selbst zu fahren und so den Zauber der Klassiker erneut zu erleben.
Einmal ist keinmal – aber zweimal ist eine echte Empfehlung. Unser Mercedes SL in der aktuellen Classic Cars.!
Der Mercedes R107 ist zurück im Rampenlicht – diesmal in der Juli-Ausgabe der Classic Cars.
Und was sollen wir sagen: Wer unseren Mercedes SL (R107) schon einmal gefahren ist, wird jedes Wort in diesem Artikel in der aktuelle Classic Cars bestätigen. Wer es noch nicht getan hat, sollte spätestens jetzt neugierig werden. und wer dann gleich buchen will, los geht es!.
Die Redaktion bringt es auf den Punkt: Komfort trifft Sport. Genau das macht den Reiz dieses Klassikers aus. Mit seinem 4,5-Liter-V8 gleitet der 450 SL sanft dahin – aber wenn es drauf ankommt, schiebt er mit souveräner Kraft nach vorne. Ein Reisebegleiter mit Charakter: entspannt, stilvoll und bei Bedarf richtig lebendig.
In der Stadt ein Hingucker, auf der Landstraße ein Genuss, auf langen Touren ein echtes Erlebnis. Und ja, bei Regen? Da zeigt er seine eigene Meinung zur Ideallinie. 😉
👉 Unser Fazit: Der R107 ist nicht nur ein Auto. Er ist ein Statement. Und wenn er jetzt schon zum zweiten Mal von der Classic Cars gefeiert wird, wissen wir: Dieser Stern glänzt zu Recht.
Wer fährt welchen Oldtimer? Unser Juryeinsatz beim Driver Guess Game
Ein bisschen Bluff, ein bisschen Menschenkenntnis – und jede Menge Fahrspaß: Beim YouTube-Format „Driver Guess Game“ von Nadiem geht es darum, Fahrer*innen ihren Autos zuzuordnen – aber Achtung: Es darf auch geflunkert werden!
Classics for Fun durften Teil der Jury sein – und wie wir uns Köpfe zerbrochen haben. Aber seht es Euch selbst an. Denn die Spielregeln sind einfach, aber tückisch: Drei Oldtimer, drei Fahrer*innen. Jeder steht angeblich neben seinem Auto. Und alle drei erzählen etwas über das Auto, aber nur einer sagt die Wahrheit. Oder auch nicht?
Das Setting: ein wunderschöner Volvo Amazon, ein klassischer VW Käfer und ein Zweitürer-Jetta, kantig und charmant. Drei Fahrer, die gut zu den Autos passen könnten, oder nicht?
Das Ziel: Erraten, wer wirklich welches Auto fährt. Dabei hilft kein Blick auf den Autoschlüssel oder die Sitzposition. Stattdessen: Körpersprache, Storytelling, kleine Details. Und natürlich auch eine Prise Menschenkenntnis.
Unsere Aufgabe als Jury
Wir mussten scharf beobachten, gut zuhören und das Pokerface der Teilnehmer durchschauen. Und ja – wir lagen nicht immer richtig, aber das macht den Spaß aus!
Was das Ganze tricky macht: Man verlässt sich plötzlich auf Intuition – und wird doch überrascht. Ich dachte natürlich: Den Käfer erkenne ich sofort! Schließlich fahre ich selbst einen bei Classics for Fun. Aber nichts da: Der Käfer im Spiel hatte eine ganz andere Technik als mein Modell. Schon der Kofferraum vorne ließ sich ganz anders öffnen. Das bringt einen völlig aus dem Konzept.
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Ein tolles Format, bei dem nicht nur das Herz von Oldtimerfans höherschlägt, sondern auch alle, die gutes Storytelling und spannende Herausforderungen lieben, auf ihre Kosten kommen.
Und wer weiß – vielleicht erkennst du ja sofort, wer den VW Jetta, den Käfer oder den Volvo wirklich fährt?
Viel Spaß beim Rätseln – und danke an das Team von Nadiem für die Einladung!
Classics for Fun hat alle Oldtimer-Videos jetzt auf Youtube
Wir haben endlich alle unsere Erklärvideos für die Oldtimer auf Youtube veröffentlicht
Wie fährt man eigentlich einen Oldtimer ohne Servo, ohne Parksensoren – aber mit Stil? Und wie öffnet man ein Cabrioverdeck, ohne dabei den halben Tag zu verlieren?
Wir zeigen’s Dir – in unseren neuen How-to-Videos auf YouTube! Ab sofort gibt’s bei Classics for Fun nicht nur Fahrfreude zum Mieten, sondern auch hilfreiche Tipps und charmante Einblicke – direkt aus der Garage.
Die Erklärung zum TR6 als kleines Beispiel für unsere Videos
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Ob Du schon gebucht hast oder noch träumst – unsere Videos machen Lust auf mehr. Und vielleicht steht der Schlüssel zu Deinem Klassiker-Erlebnis ja schon bereit… 😉
Motor Klassik macht Lust auf den Sommer mit unseren Oldtimer zum selberfahren!
Vorfreude ist die schönste Freude, oder könnt ihr nicht auch schon den Fahrtwind spüren
Heute früh am Briefkasten gewesen und was sehe ich? Gerade frisch eingetroffen: die neue Motor Klassik. Das Motto dieser Ausgabe sind Oldtimer Cabrios! Meiner Meinung nach sowieso die schönste Gattung Auto und deshalb sind unserer Oldtimer zum Selberfahren auch alles Cabrios.
Nun was prangt direkt auf dem Cover? Klar ein Oldtimer, aber welcher? Ein wunderschöner Alfa Romeo Spider an der Côte d’Azur! Porsche, BMW, Triumph, Fiat, Ford und natürlich unser Mercedes R107 sind auch vertreten. Da musste ich natürlich direkt reinschauen.
Und siehe da: Ein Alfa Romeo Spider 2000, fast genau unser Modell! Ein bisschen andere Stoßstangen, leicht veränderte Lichter – aber das Feeling? 1:1 identisch! Sonne, Küste, Freiheit. Ein Blick aufs nächste Bild, und es ist klar: So fühlt sich Urlaub an. Aber wer sagt, dass man mit dem Oldtimer bis ans Mittelmeer fahren muss? Schon die Eifel kann zur eigenen Riviera werden, wenn der Vierzylinder so schön knurrt und brummelt. Weiter geht’s zu dem Oldtimer schlechthin, den Mercedes SL R107. In der Rubrik „Klassiker bis 50.000 Euro“ darf natürlich ein R107 nicht fehlen.
Hier vorgestellt als 350er, bei uns könnt ihr den 450er erleben. Acht Zylinder, pure Eleganz, zeitlose Klasse. Lust bekommen? Dann nichts wie los – die Oldtimer warten darauf, euch den Frühling und Sommer zu versüßen.
Egal, ob du einfach mal eine Runde drehen willst, einen besonderen Anlass feierst oder einen Klassiker für dein Event suchst – wir haben das passende Cabrio für dich. Schau gleich vorbei und buch Dir dienen Oldtimer zum selberfahren ! 🏁
Ab jetzt passen die Schutzengel des ADAC auf Oldtimer von Classics for Fun auf!
…und ihr könnt mit dem guten Gefühl Euren Oldtimer fahren, dass man sich immer um Euch kümmert
Wenn ihr einen unserer schicken Klassiker mietet und die Oldtimer auch selber fahren wollt, dann sollt ihr euch nur um das Wesentliche kümmern: die perfekte Route, das Wetter, den Fahrtwind im Haar und vielleicht das ideale Picknick. Aber nicht um die Versicherung oder was passiert, falls der Wagen mal nicht so will.
Oldtimer sind wunderschön, aber manchmal auch sehr pflegebedürftig und auch für Selberfahrer manchmal zickig 🙂
Unsere Fahrzeuge sind top gewartet und werden regelmäßig von uns persönlich ausgefahren. Doch es sind eben Oldtimer – kleine Überraschungen gehören dazu. Ein bisschen Wasser nachfüllen? Kein Problem. Aber alles darüber hinaus soll nicht eure Sorge sein.
Damit eben die Oldtimer selber fahren unbeschwert bleibt, fahrt ihr jetzt mit dem Schutz des ADAC. Falls es zu einer Panne im Umkreis von 20 km um Düsseldorf kommt, meldet euch zuerst bei uns – wir prüfen, ob wir euch einen Ersatzwagen bringen können. Falls das nicht klappt, ruft einfach den ADAC: Sie bringen euch sicher zurück nach Düsseldorf.
So könnt ihr eure Fahrt ganz entspannt genießen! 🚘☀️
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